Für die Ausstellung «FeldForschung» erarbeiten Künstler_innen, Künstler_innengruppen partizipative und transdisziplinäre Projekte, die einen kritischen Blick auf die Alltagswelt der ländlichen Bevölkerung in Zeiten einer ins materielle übertragenen Weltanschauung der herrschenden Ideologie des Kapitalismus werfen. Die am Projekt beteiligten Künstler_innen verstehen sich nicht nur als Expert_innen, sondern als Akteur_innen mit eigenen Ansichten, die sie in Bezug zum gewählten Forschungsgegenstand offen legen und zur Diskussion stellen. Als Ergebnis des ökonomischen Prinzips der Warenwirtschaft und seiner Ausdehnung auf alle Lebensbereiche soll mit Hilfe des kreativen Potentials zeitgenössischen Kunstschaffens ein Erkenntnisgewinn in den Alltag der Bevölkerung übertragen werden. In diesem Sinne greifen die Projekte von <> gesellschaftliche Zusammenhänge auf, hinterfragen urbane Systeme, untersuchen soziale Strukturen und manifestieren sich nach einer künstlerischen Forschungsphase in unterschiedlichen Medien sowohl direkt im öffentlichen Raum als auch in Ausstellungsräumen.
Kunstschaffende: Fritz Breiter, MenuData, Kardo Kosta, Gamelle, Annette Sense, Barbara Serfoezoe, Ingrid Suter-Heller, Simone Zaugg
Kuration: Béatrice Bader
