Feldforschung entwickelt in Kollaboration mit Kunstschaffenden im ländlichen oder urbanen Raum kollaborativ, kontext-, situations- und gesellschaftsbezogene künstlerische Strategien.
In diesem Sinne greift FeldForschung
gesellschaftliche Zusammenhänge auf, hinterfragt Systeme im urbanen oder ruralen Raum und untersucht soziale Strukturen. Das Projekt manifestiert sich nach einer künstlerischen Forschungsphase in unterschiedlichen Medien in Kunsträumen oder direkt im öffentlichen Raum.
In ihrer Auseinandersetzung reflektieren die Künstler_innen die historische, soziokulturelle Substanz des gewählten Ortes und verwurzeln sich mit ihrer künstlerischen Arbeit in ihm. Diese künstlerischen Positionen werden mit Installationen und Interventionen im (öffentlichen) Raum präsentiert.
Das künstlerische Forschungsprojekt möchte dazu anregen und anleiten, unser Bedürfnis nach ländlicher oder urbaner Identifikation vor dem Hintergrund sich wandelnder Moden und Gesten, hinter den Einrichtungsgegenständen und Motiven einer sich verändernden sozialen Struktur erkennbar zu machen (Überbauungen, Landwirtschaftspolitik). Dabei werden Fragen nach dem Umgang – auch dem persönlichen – mit diesen ländlichen Ressourcen gestellt. Die sich am kollaborativen Projekt beteiligenden KünstlerInnen richten ihren Blick von Außen auf das regionale Umfeld. Sie erzeugen aus diesem Fokus eine kritischen Auseinandersetzung.
Kunstschaffende: Pesche Aeschbacher, Béatrice Bader, Reto Bärtschi, Fritz Breiter, Sepp Briechle, Max Bottini, Norbert Eggenschwiler, Gamelle, Othmar Hoerl, Schang Hutter, Silvana Iannetta, Kardo Kosta, Brutus Luginbühl, Daniela de Maddalena, susanne muller, Marc Reist, Ursula Stadler, Pavel Schmidt, Johanna Schüpbach
Kuration: Béatrice Bader
